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Drehteller
Damit die ein- und mehrzeiligen Panoramas gleichmässig und vorallem passgenau fotografiert werden können, bedarf es eines Aufsatzes auf das
Stativ, mit dem die Bildanzahl in einzelne Winkel eingerastert werden kann. Je nach Objektiv besteht ein 360° Panorama aus drei bis dreissig
einzelnen Aufnahmen auf einer Ebene. Kommt noch eine oder zwei Ebenen in der Höhe dazu, werden für ein Pano schnell dreissig oder mehr Aufnahmen
für ein Bild nötig.
Ich verwende den Manfrotto 300N Drehteller. Er ist in Abschnitte zwischen 90° und 5° eingeteilt, somit ist er für jedes Ojektiv einsetzbar.
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Nodalpunktadapter
Jedes Ojektiv hat eine eigene Verzerrung, zudem wird auf einem "normalen" Stativ die Kamera um den Drehpunkt der Bildebene gedreht. Beim
Drehen der Kamera um den "falschen" Drehpunkt entstehen bei den einzelnen Aufnahmen Fehler, die in der Wirklichkeit im Bild nicht vorkommen können.
Diese entstandenen Fehler verhindern ein "perfektes und fehlerfreies" Panorama.
Um diese Verzerrungen zu minimieren, braucht es einen Nodalpunktadapter. Der Nodalpunkt beschreibt den Punk im Objektiv, von welchem aus sich der
Strahlengang bricht bzw. das aufgenommene Bild durch die Optik umgedreht wird. Auf dieser Achse sollte die Kamera gedreht werden. Sie können das
einfach selber ausprobieren: Kneifen Sie ein Auge zu und verdecken Sie dann mit dem Daumen der ausgestreckten Hand ein in der ferne liegendes Objekt.
Wenn sie nun den Kopf nach links und rechts drehen, wandert der Daumen vor dem Hintergrund, weil Sie nicht um den Nodalpunkt des Auges gedreht haben.
Die Achse, um die die Drehung stattfindet, also der Hals, liegt viel weiter hinten.
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Um eine höhere Auflösung der Panos zu erreichen, werden die Kameras immer im Hochformat auf den Adapter gesetzt. Zusätzlich kann der Adapter für
mehrzeilige Aufnahmen nach oben und unten geschwenkt werden. Der auf dem Bild ersichtliche Nodalpunktadapter ist eine Eigenproduktion. Die gekauften
Adapter kosten mind. 700 Fr. aufwärts. Diese horrenden Preise haben mich zum Eigenbau angetrieben. Das Ergebnis ist ein voll funktionsfähiger und
professionell aussehender Nodalpunktadapter.
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